Nordkorea Nordkorea

Korea (Nord)

Reise- und Sicherheitsinformationen

Korea (Demokratische Volksrepublik, Nordkorea)
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 25.11.2016
Unverändert gültig seit: 18.11.2016
Landesspezifische Sicherheitshinweise Das politische Leben Nordkoreas ist von scharfer Rhetorik geprägt, die sich besonders gegen die USA und Südkorea richtet. Behauptungen, dass die koreanische Halbinsel am Rande eines Atomkriegs stehe, sind an der Tagesordnung. An der innerkoreanischen Grenze ist es in den letzten Jahren mehrfach zu tödlichen Zwischenfällen gekommen. In den ersten Monaten des Jahres 2013, nach einem Nukleartest, der Aufkündigung des aus Zeiten des Koreakriegs datierenden Waffenstillstandsabkommens und scharfen Kriegsdrohungen gegen Südkorea und die USA, wurde den ausländischen Botschaften in Pjöngjang "aus Sicherheitsgründen" sogar die Evakuierung nahegelegt. Im Januar und im September 2016 fanden weitere Nukleartests statt.  Auch wenn sich die Lage danach wieder entspannte:  Jeder Besucher Nordkoreas sollte damit rechnen, dass die politischen Spannungen auch schnell und unerwartet zunehmen können, wodurch der Aufenthalt im Land beeinträchtigt werden könnte, auch wenn die persönliche Sicherheit in der Regel nicht gefährdet sein wird. Von der nordkoreanischen Propaganda werden ausländische Einflüsse als schädlich und den Sozialismus zersetzend bezeichnet. Vor Ausländern müsse man sich daher in Acht nehmen. Als Folge dieser ständigen Aufrufe wachsam zu sein, ist es mehrfach zu Übergriffen auf fotografierende Ausländer gekommen, die ohne koreanische Begleiter zu Fuß unterwegs waren. Meist wurden die Ausländer von den Sicherheitskräften festgesetzt, aber nach kurzer Zeit wieder freigelassen. In jüngster Zeit ist es, wegen angeblicher republikfeindlicher Verbrechen, mehrfach zu Festnahmen von Ausländern gekommen. Mehrere Ausländer wurden zu teilweise langjährigen Haftstrafen bzw. Arbeitslager verurteilt. Als republikfeindlich kann dabei eine Vielzahl von Akten eingestuft werden. Insbesondere das Mitführen und Verteilen südkoreanischer, nordkoreakritischer oder religiöser Medien aller Art - einschließlich Bibeln - wird von den nordkoreanischen Behörden als Vorwand zur Festnahme genutzt. Deutsche Staatsbürger waren bislang nicht betroffen, sind aber zu großer Vorsicht aufgerufen. Die medizinische Versorgung, insbesondere auf dem Land, ist völlig unzureichend. Selbst auf Erste Hilfe nach Autounfällen bei Überlandfahrten muss unter Umständen stundenlang gewartet werden. Sicherheitsgurte sind auch in für den Tourismus vorgesehenen Fahrzeugen oft nicht vorhanden. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

 

 

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Daten wurden zuletzt aktualisiert am 22. Juli 2017

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