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Reise- und Sicherheitsinformationen

Malaysia
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 28.12.2016
Unverändert gültig seit: 19.12.2016
Landesspezifische Sicherheitshinweise In Malaysia besteht weiterhin die Gefahr terroristischer Anschläge. Wegen der Verhaftungen von zahlreichen Terrorverdächtigungen in den letzten Monaten und dem Handgranatenwurf auf eine Bar in einem Vorort von Kuala Lumpur Ende Juni 2016 gibt es gegenwärtig verstärkt Hinweise auf das Risiko möglicher weiterer Anschläge auf Vergnügungsstätten in Kuala Lumpur und Penang. In Folge des Eindringens von philippinischen Rebellen in die östlichen Bezirke des auf Borneo gelegenen Bundesstaats Sabah hat die malaysische Regierung 2013 in dem Gebiet eine Sicherheitszone ("Eastern Sabah Safety Zone (ESSZONE)") eingerichtet. Vor dem Hintergrund der weiterhin instabilen Lage auf den Süd-Philippinen wird die Lage auch in der „ESSZONE" derzeit als nicht ruhig und nicht stabil eingeschätzt. Diese Zone umfasst die Ortschaften Sandakan, Lahad Datu, Tawau, Kunak und Semporna sowie die vor der Küste gelegenen Inseln einschließlich der Insel Sipadan. In der Sicherheitszone ist mit einem erhöhten Aufkommen von Polizei und Militär zu rechnen. Anweisungen der Sicherheitskräfte sollte unbedingt Folge geleistet werden. Die malaysische Regierung hat seit August 2014 für Schiffe und Boote im an die ESSZONE angrenzenden territorialen Gewässern ein vorübergehendes nächtliches Fahrverbot „curfew", Ausgangssperre) von 6 Uhr abends bis 6 Uhr morgens verhängt. Es betrifft alle Wasserfahrzeuge, die nicht über eine spezifische Ausnahmegenehmigung der Behörden verfügen. Dieses „curfew" betrifft ein Gebiet, das sich von der Küstenlinie bis drei Meilen auf offene See erstreckt. Es wurde bereits mehrfach verlängert.  Im November 2013 wurde ein ausländischer Tourist auf der Insel Pom-Pom/Sabah erschossen und seine Frau entführt. Anfang April 2014 wurde erneut eine Touristin aus Semporna entführt. Es folgte Anfang Mai 2014 die Entführung eines chinesischen Geschäftsmannes. Am 12. Juli 2014 wurde die bei Touristen beliebte Insel Mabul von acht bewaffneten Angreifern in Tarnanzügen angegriffen. Bei einem Schusswechsel wurde ein Polizist erschossen, ein weiterer Polizist wurde entführt.  Seitdem gab es immer wieder Meldungen zu Entführungen in der Region. Es gibt Hinweise, dass eine akute Gefährdung der dortigen touristischen Ziele und auch im Umfeld der ESSZONE besteht. Trotz nächtlichen Fahrverbots in den Küstengewässern  und deutlich verstärkten Sicherheitsmaßnahmen seit August 2014 bleibt das Risiko von Überfällen und Entführungen insbesondere in Küstennähe und auf den Inseln  signifikant. Das Auswärtige Amt rät daher von  Reisen in den Osten der Provinz Sabah und auf die angrenzenden Inseln sowie von Reisen im Seegebiet zwischen den Süd-Philippinnen und Sabah ab. Bitte beachten Sie hierzu die Externer Link, öffnet in neuem FensterReise- und Sicherheitshinweise Philippinen. Malaysia ist ein multiethnisches und multireligiöses Land mit starker islamischer Prägung. Hierauf sollten Sie Rücksicht nehmen und örtliche Gepflogenheiten (z. B. auch Kleidung, Verhalten) respektieren. Kriminalität Es gibt regelmäßig Berichte über Diebstähle auf offener Straße und in Shopping Malls. Immer wieder kommt es zu Taschendiebstahl durch vorbeifahrende Motorradfahrer. Dabei wird auch Gewalt angewendet. Es kam in diesen Fällen schon mehrfach zu ernsthaften Verletzungen, insbesondere wenn die Tasche nicht losgelassen bzw. schräg über Schulter und Arm und zur Straßenseite hin getragen wurde. Auch sichtbar in Autos liegende Wertgegenstände führen häufig zu Einbruchdiebstählen. Besucher, gerade auch an Sehenswürdigkeiten, sollten aufmerksam sein und sich angepasst verhalten. Bei Übernachtungen in Hostels oder Low-Budget-Hotels, vor allem in den stark frequentierten Stadtteilen Kuala Lumpurs, Bukit Bintang und Chinatown, ist ebenfalls besondere Vorsicht geboten. Innerhalb und in unmittelbarer Nähe dieser wurden deutsche Touristen wiederholt Opfer von Raub und Diebstahl. Trickbetrügereien, insbesondere durch Animation zu Glücksspielen werden häufig gemeldet. Hiervon sind vor allem Alleinreisende betroffen, die an touristischen Orten gezielt angesprochen und unter einem Vorwand in Privatwohnungen gelockt werden. Verabreichung von Drogen und sogenannte KO-Tropfen in Bars gehören ebenfalls zu Verbrechen, von denen Touristen betroffen sein können. Aus Malaysia heraus werden häufig Internetbetrügereien begangen. Nicht selten sind dabei auch Straftaten, die im Internet angebahnte persönliche Scheinbeziehungen zum Ausgangspunkt haben. Schiffsverkehr / Piraterie Bei Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten (auch im Landesinneren) wird zu Vorsicht geraten. Reisende sollten sich über Sicherheits- und Rettungseinrichtungen an Bord und die Seetüchtigkeit des Schiffes informieren. Die Gefährdung der Schifffahrt in den Gewässern um Malaysia (insbesondere Straße von Malakka) durch Piraterie besteht fort. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

 

 

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Daten wurden zuletzt aktualisiert am 22. Juli 2017

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