Proteste mit Popstars und Klamauk
Alle Flughäfen wieder geöffnet, doch die Demonstrationen gehen weiter
Die über die Bühne hüpfenden Popstars heizen die Stimmung genauso an wie die unermüdlichen Redner, die die Massen gern mit inbrünstigen Comedy-Einlagen bei Laune halten. Doch die Inhalte sind politisch bis bitterböse - und was über weite Strecken wirkt wie ein Festival, ist in Wirklichkeit als Aufstand gegen die Führung des Landes konzipiert.
Organisiert von der Volksallianz für Demokratie (PAD) demonstrieren – sogar auch in der Nacht – tausende Thailänder im Herzen von Bangkok gegen die Regierung von Premierminister Samak Sundaravej, um ihn zum Rücktritt zu zwingen. Das hat in den vergangenen Tagen auch ausländische Touristen getroffen. Durch erhebliche Einschränkungen des bestreikten Eisenbahnverkehrs zum Beispiel, aber vor allem durch die Blockade der beiden wichtigen Urlauber-Flughäfen auf der beliebten Ferieninsel Phuket und der Küstenprovinz Krabi im Süden des Landes.
Obwohl diese am Sonntag wieder für den Luftverkehr freigegeben worden sind, können weitere Behinderungen des Fremdenverkehrs im Königreich nicht ausgeschlossen werden.
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